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10.1.14
Meer und Berge, wir fahren südlich…….
Nach einer ruhigen Nacht fahren wir weiter. Immer der Küste entlang südlich.
Die kleinen Strassen sind praktisch alles Naturstrassen und es geht ständig bergauf
und bergab. Sonja meint übelste, staubige Wellblechpisten. Unseren Pinzgauer freut es.
In der Nähe von San Antonio sehen wir auch unseren ersten Waldbrand.


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Immer wieder halten wir an einsamen Stränden, hier bei Cahuil.



Wir genehmigen uns auch immer wieder Empanadas. Hier an einem Kiosk bei Lituche.
Einheimische und Sonja haben mit der Höhe der Beschattung keine Probleme……


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Durch Pichimelu fahren wir nur durch. Für uns hat es dort zu viele Touristen.


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Wir wollen an den Strand nach Santos del Mar. Vorbei an Salzgewinnungsbecken
Und auf fiesen Wellblech-/Staubpisten durch endlose Wälder.


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Hier gefällt es uns so gut, dass wir gleich 3 Tage bleiben.
Direkt am Strand und ca. 100 m von einer kleinen „Cocineria“ entfernt.


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Wir bestaunen die Seelöwenkolonien auf den Felsen vor dem Strand und lassen es
uns gut gehen.

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Wenn der Wind zu stark bläst und den Sand über den Strand peitscht, gehen wir
in die „Cocineria“.

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Wir verlassen diesen schönen Ort und fahren in die Berge, zum Stausee Bullileo und
übernachten in einem kleinen Campingplatz im Pinienwald.

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Eigentlich wollen wir heute in die Termen von Castillo. Aber die entpuppen sich als luxuriöses
Hotel mit Thermalquellen. Ein paar Kilometer weiter finden wir einen schönen Übernachtungsplatz
in einem kleinen Ressort. Wir stehen unter Pinien und in 50m Entfernung ist ein kleiner Fluss.
Und, wir sind die einzigen Gäste!

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Während Sonja entspannt
(Kommentar Sonja: sie wäscht die Wäsche und ist dann so fertig, dass sie in die Hängematte muss…)
kümmert sich Karlheinz um das Abendessen und geht fischen…..

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Von unserem Reiseführer inspiriert fahren wir zu den „Saltos von Laja“
(Hufeisenförmiger Wasserfall auch genannt die chilenischen Iguazufälle….)
Leider entpuppt sich diese Empfehlung als Reinfall.
Millionen von chilenischen Touristen. Und die Kaskaden? Entscheidet selber.

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Und so sehen die Wasserfälle im Reiseführer aus.

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Die Nacht verbringen wir auf dem schönen, ruhigen Campingplatz.

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Am nächsten Tag fahren wir wieder an die Küste, nach Lebu.
Dieses Städtchen war einst ein Kohlebergbaugebiet. Die Minen
gingen unter dem Meer bis 2 km hinaus und waren 900m tief.

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Nachdem die Minen geschlossen wurden leben die Menschen heute hier
vom Fischfang und der Holzindustrie.

"Am 27. Februar 2010 erschütterte um 03:34 Uhr Ortszeit (6:34 Uhr UTC) ein Erdbeben der
Stärke 8,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala die Küste der Region Maule, etwa 105 Kilometer
nord-nordöstlich der Stadt Concepción. Dem Beben folgte ein Tsunami, der weite Küstenstriche
der VII. und VIII. Region Chiles (Maule und Bío-Bío) heimsuchte. Die Erschütterung war das
stärkste Erdbeben in Chile seit fast 50 Jahren und das sechststärkste Beben, das weltweit seit
Beginn der seismischen Aufzeichnungen im Jahr 1900 je gemessen wurde."

Der nachfolgende Tsunami fegte den Fluss hoch und zerstörte
einen Teil der Häuser und der Fischerboote.
Noch heute werden die zum Teil stark zerstörten Schiffe wieder aufgebaut.

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Wir übernachten auf einem Parkplatz am Surf Point beim Mirador. Hier treffen
Wir den Chilenen „Nelson“ mit Familie. Nelson ist tätig bei der GOPA, dem
chilenischen SWAT-Team. Es ist eine extrem herzliche Familie und wir unterhalten
uns sehr lange. Nelson schenkt uns ein Abzeichen der GOPA und einen Schlüsselanhänger
der chilenischen Polizei. Wir bedanken uns mit einem Schweizer Taschenmesser.
Natürlich war ihm Victorinox bekannt und er freute sich sehr.

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Am Abend treffen wir noch 2 junge Berner Surfer. Wir laden sie zu einem Glas
Wein und einem kleinem Snack zu uns in den Pinzgauer ein.

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Wir fahren nun wieder nördlich. Bei Curaco finden wir wieder einen Traumstrand, der
hinter riesigen Dünen versteckt liegt und über Staubpisten erreichbar ist.

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Ein menschenleerer Strand für uns ganz alleine, den wir nur mit Strandläufern und
Falken teilen müssen.

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Wir geniessen die Ruhe, kraxeln auf die Dünen, auf die Klippen, fischen ( Karlheinz)
bis zum Sonnenbrand…., beobachten in den Hügeln einen Bauern der seine
Kartoffelernte auf dem Pferd nach Hause bringt.

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Hier geht es zum 3. Reisebericht 2014


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